„Das Studium der Städte der Welt erschließt eine Art Thesaurus von Elementen, Straßen, Plätzen, Höfen, Passagen, Parkanlagen, Flusskais und Esplanaden, die in unzähligen (und oft wunderbaren) Ausprägungen variiert nur darauf zu warten scheinen, ausgemessen, untersucht, neu erfunden und umgesetzt zu werden. Zugleich gibt es dadurch, dass es diese Elemente in Beziehung setzt zu den Voraussetzungen, aus denen sie hervorgegangen sind, und zu den Folgen, die sie gezeitigt haben, die Parameter an die Hand, um deren Neuerfindungen zu bewerten. Anders ausgedrückt: um die moderne Stadt reflektierter zu entwerfen.“

 

Vittorio Magnago Lampugnani  zum Gegenstand
seiner Nürnberger Bildungsrede am 23. Mai 2017

 

Im Jahr 2017 fällt die diesjährige Rede exakt auf den Gründungstag
der Schule am

 

23. Mai 2017

Und der Professor für die Geschichte des Städtebaus an der Eidgenössisch Technischen Hochschule Zürich

Vittorio Magnago Lampugnani

 

hält die Zweite  Nürnberger Bildungrede der Melanchthon-Dekade zum Thema:

Die Weisheit der Städte.
Eine Begegnung

 

 

Vittorio Magnago Lampugnani ist ordentlicher Professor für Geschichte des Städtebaus an der ETH Zürich und führt ein eigenes Architekturbüro in Mailand (Studio diArchitettura) sowie ein weiteres in Zürich Baukontor Architekten) mit zwei Partnern.

 

Geboren 1951 in Rom. Schweizer Schule Rom, Deutsche Schule Rom (Neusprachliches Gymnasium); Studium der Architektur an den Universitäten Rom und Stuttgart; 1973 Diplom, 1977 Promotion an der Universität Stuttgart; seit 1978 Mitglied der Architektenkammer Baden-Württemberg, seit 1979 des Deutschen Werkbundes. 1983 Dottore in Architettura an der Universität Rom. 1987 Preis des Comité International des Critiques d'Architecture. Seit 1991 Mitglied des Bundes Deutscher Architekten, seit 1995 des Bundes Schweizer Architekten. 1992-96 Mitglied des Architekturbeirats der Deutschen Bank, Frankfurt am Main. 1999-2002 Mitglied der wissenschaftlichen Beiräte der Triennale di Milano und des Musée d'Architecture Français, Paris. 2000-04 Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des Collegium Helveticum, Zürich, sowie des Schweizerischen Wissenschafts- und Technologierats, Bern. 2001-2014 Mitglied des Steering Committees sämtlicher Campus-Anlagen von Novartis, 2012-2014 Mitglied des Gestaltungsbeirats des Flughafens München. Seit 2001 Mitglied der Internationalen Bauakademie Berlin, der Kommission „Kunst am Bau“ der ETH Zürich, und des Programmbeirats des Oskar von Miller Forum, München. 2006 Ehrenpreis der Vereinigung freischaffender Architekten Deutschlands e.V., München; 2009 und 2011 Auszeichnung für besondere Verdienste in der Lehre; 2010 Bruno Zevi Book Award des International Committee of Architectural Critics.

 

Weitere Informationen zum wissenschaftlichen und beruflichen Werdegang und zu seinen wichtigsten Publikationen finden Sie hier.