Bildnachweis: Thomas Meyer OSTKREUZ

Wissenschaftlicher und beruflicher Werdegang

 

Geboren wurde er 1962 in Berlin,  In Marburg, Jerusalem, München und Tübingen studierte Christoph Markschies evangelische Theologie, klassische Philologie und Philosophie. 1991 promovierte er in Tübingen, habilitierte sich 1994 mit dem Thema "Ambrosius von Mailand und die Trinitätstheologie" und wurde 1994 zum Professor für Kirchengeschichte an die Friedrich-Schiller-Universität Jena berufen. Von 1998 bis 2000 und 2005 war er Fellow des Wissenschaftskollegs zu Berlin und des Institute for Advanced Study der Hebrew University Jerusalem. Im Herbst 2000 folgte er dem Ruf an die Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und hatte den Lehrstuhl für Historische Theologie inne. Die Humboldt-Universität zu Berlin berief Markschies 2004 auf den Lehrstuhl für Ältere Kirchengeschichte (Patristik).

 

2001 erhielt er den Leibniz-Preis. Christoph Markschies ist ordentliches Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und als Sekretär der geisteswissenschaftlichen Klasse auch Mitglied des Vorstands der Akademie, dazu weiterer Akademien im In- und Ausland.

 

Der bisherige Lebensweg von Markschies zeichnet sich durch wissenschaftliche wie auch kirchliche Aktivitäten aus. Die Akademieunternehmen "Griechische Christliche Schriftsteller" und das "Turfan-Unternehmen" des Langzeitvorhabenprogramms der Union deutscher Akademien werden unter seiner Leitung bearbeitet, weiterhin ist er Senator der Leibniz-Gemeinschaft und vieler weiterer Beiräte wissenschaftlicher Institutionen. Der Theologe und ordinierte Pfarrer Christoph Markschies ist nicht nur im Berliner Dom ein gern gehörter Prediger. In Diskussionen zur Stellung der Theologie im System der Wissenschaften und zu Zukunftsfragen der (christlichen) Kirchen  meldet er sich regelmäßig zu Wort.

 

Von 2005 bis 2010 war er Präsident der Humboldt-Universität.

 

Detaillierte biographische Angaben finden sie hier.

 

Eine aktuelle Publikationsliste ist hier aufrufbar.

 

 

Bildnachweis: Thomas Meyer OSTKREUZ
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